"Freunde und Vertrautes machen glücklich -
nicht der Traum vom Glück."
(aus: Grey's Anatomy "Ein Traum vom Glück")
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Glück
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Mittwoch, 4. Februar 2009
Dienstag, 13. Januar 2009
Hm
Silvester meinte Brüderchen noch, dieses Jahr, also 2008 wär hier im Dorf keiner gestorben. Immerhin ist jeder dritte Einwohner doch schon über 65 Jahre alt. Das war mir gar nicht so bewusst. Heute morgen haben die Totenglocken geläutet. Sicher nicht zum letzten Mal in diesem Jahr. Brüderchen ist ja Ortssprecher und hat nun auch einen Schlüssel für das Leichenhaus auf'm Friedhof. Spätestens wenn Angehörige kommen und diesen wollen, wissen wir Bescheid, für wen die Glocken geläutet haben. Mir ist grad was mulmig bei dem Gedanken, auch mal an der Tür zu sein, wenn jemand diesen Schlüssel haben möchte ...
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Lily
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Samstag, 29. November 2008
"Auf ein Wort"
- so heisst ein kurzer Wortbeitrag im BR-Radio. Keine Ahnung, ob das zu bestimmten Sendezeiten läuft. Vorhin, vor den Nachrichten hab ich's auf alle Fälle mal wieder zufällig gehört. Inhalt dieser paar Minuten sind Gedanken zum Tage. Die Frau heute meinte, in den Geschäften wäre an diesem Samstag sicher schon viel los gewesen. Auch sie müsse noch etliche Geschenke besorgen, doch fehle ihr einfach die Zeit, sich in den Trubel zu stürzen. Das ginge sicher vielen so. Also warum nicht einfach mal Zeit verschenken ? Sie wolle ihrer Tante einen Gutschein über Zeit schenken, in der sie zusammen den Keller entrümpeln könnten. Etwas, was die Tante schon seit langem vor sich her schiebe und was zu zweit sicher schneller zu bewältigen sei.
Finde ich an sich eine sehr gute Idee. Bevor man zu Weihnachten wieder irgendwelchen Kram anschleppt, der dann in der Ecke verstaubt. Aber warum dafür extra einen Zeit-Gutschein ausstellen, wenn man sich doch das ganze Jahr über für seine Lieben Zeit nehmen sollte ? Obwohl, ich merk es ja auch bei meinen Ellis, wie schwer es ihnen manchmal fällt, (mich) um Hilfe zu bitten. Manchmal muss man die Leute wohl einfach zu etwas "zwingen" ...
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Lily
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Sonntag, 26. Oktober 2008
Ausklang
Dieser trübe Tag schreit einfach nach einem gemütlichen Ausklang am Kamin, bei Rotwein und Kerzenschein. Gut, ich habe keinen Kamin. Aber alles andere ;-)
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Lily
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Montag, 15. September 2008
Was wäre gewesen, wenn ...
Gestern kam in gemütlicher Runde die Frage auf, ob man, ob wir irgendwas an unserem Leben ändern würden, wären wir 20 Jahre jünger, hätten aber das Wissen von heute. Ich konnte darauf nun direkt keine konkrete Antwort geben. Nicht so wie in der Werbung wo es heisst "ich würde gleich all meine Brillen bei *** kaufen".
Was hätte ich in meinem Leben mit dem Wissen von heute anders gemacht ? Bin niemand, der verpassten Chancen hinter her trauert oder sich über diese was-wäre-wenn-Fragen den Kopf zermartert. Ich hab eigentlich immer in jedem Moment genau die Entscheidung getroffen, die mir richtig erschien. Unter Berücksichtigung aller jeweiligen (Lebens)Umstände und sonstiger Faktoren Plus und Minus abgewogen und dann doch aus'm Bauch raus nach bestem Wissen und Gewissen entschieden.
Eine Sache hätte ich aber wohl doch anders machen sollen: nicht nach H. sondern nach K. auf's Gymi. Diese Stadt wäre näher gewesen und da hätten sich die Freundschaften auch besser nach Schulende pflegen lassen können. Doch wem soll ich da einem Vorwurf machen ? Ich war 10 Jahre jung und keinesfalls imstande, die Tragweite dieses Schulwechsels auch nur zu erahnen. Meine Ellis wussten es nicht besser, Big Brother war ja Vorreiter für Stadt H. und Brüderchen folgte uns dann auch noch. Die sind beide besser mit der Situation klar gekommen als ich. Big Brother hatte seinen C64, später den Amiga, Brüderchen all meine Sandkastenfreunde für seine Freizeitgestaltung. Und ich hatte halt nur meine Grübeleien.
Na jammern hilft jetzt auch nix. Also Blick nach vorne. Wobei ich mir dahingehend nun auch nicht so große Gedanken mache und alles sorglos, unbeschwert und hier und da vielleicht leichtsinnig auf mich zukommen lasse. Eben ganz der Narr, den ich neulich einfach so mal aus den Tarotkarten gezogen habe. Einfach so ? Sicher nicht ...
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Lily
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Montag, 11. August 2008
Leicht erhöht
Letzten Montag bei der Blutspende war mein Eisen-Wert etwas niedrig. Gut, da weiß ich die Ursache, ich hatte die Tage davor kaum was gegessen weil's mir nicht so gut ging. Übelkeit, Erbrechen und nein, ich bin nicht schwanger. DAS wüsste ich, gehören da doch immer noch zwei dazu ;-)
Mein Blutdruck war bei der Messung etwas hoch. Am Doc kann's nicht gelegen haben, der war sicher schon in die 60 und hatte so richtig graues Haar. Ich steh da doch auf nen anderen Typ. DAS weiß ich ganz genau ;-)
Nun ja, ich werd jetzt halt in Zukunft regelmässig mal meine Werte messen. Kann sicher nichts schaden, meinen Blutdruck ein bisschen im Auge zu behalten. Ich werde schließlich auch nicht jünger. Und allerorten in den Zeitschriften, ob nun seriöses Nachrichtenmagazin oder Käseblättchen stolpert man in diesen Tagen ja verstärkt über dieses Thema.
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Lily
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Montag, 14. Juli 2008
Müllentsorgung
Ich entrümple mal wieder mein Leben. Wenn sich Gefühle doch auch nur so schnell und unkompliziert in die Tonne treten ließen wie Briefe und derlei sentimentale Erinnerungsstücke ...
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Lily
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Dienstag, 1. Juli 2008
Halbzeit
Die Hälfte des Jahres ist rum, das dritte Quartal auch schon wieder einen Tag alt. Zeit für einen Rückblick ? Ach nee. Denn eigentlich schau ich ja doch lieber nach vorne. Und ich weiß ja auch, was anders laufen soll, was anders laufen muss ! Aber es ist in diesen teuren Tagen auch eine Frage des Geldes ...
Na ja, schauen wir mal, dann sehen wir schon. Für Trübsal blasen und Depressionen schieben bin ich dann doch nicht zu haben.
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Lily
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Sonntag, 27. April 2008
Retro
Im Radio spielen sie schon seit Stunden Greatest Hits aus den Siebzigern. Zwar das Jahrzehnt, in dem ich groß geworden bin aber musikalisch bin ich nun mal eher von den Achtzigern geprägt worden.
Passend zum Thema:
Wir sind Helden !
Wenn du NACH 1980 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun! Aber du solltest trotzdem weiterlesen. Schon allein, um zu verstehen, warum die Pampers-Generation (zu der du vielleicht auch gehörst) keine Helden hervorbringen wird.
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Das Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger, und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei !
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer uns selber !
Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern?
Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten usw.), keiner scherte sich um die Kalorien und trotzdem war keiner fett. Wir tranken Alkohol und trotzdem wurde keiner alkoholsüchtig. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo64, X-Box, Video-Spiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys etc.
Wir hatten Freunde !
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal gingen wir auch ganz einfach so hinein. Ohne Termin und Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns .
Wie war das nur möglich ?
Wir dachten uns Spiele selber aus. Wir aßen Würmer und es traf nicht ein, dass die Würmer in uns weiterleben. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Fahrräder (nicht Mountain-Bikes) wurden von uns selber repariert. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Wir bumsten quer durch den Gemüsegarten, hatten jede Menge Sex. Wir wussten zwar nicht immer, wer gerade mit wem, aber das war egal. Wir mussten uns nicht Pornos aus dem Internet laden, wir machten sie selber.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.
Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausholen. Im Gegenteil: sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei.
Na so was !
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.
Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit allem mussten wir umgehen, wussten wir umzugehen!
Und du gehörst auch dazu ?!
Herzlichen Glückwunsch !
Geboren nach 1980. So, jetzt wisst ihr Warmduscher das auch !
Einen ähnlichen, wenn nicht sogar den gleichen Text hatte ColdFear in seinem mittlerweile gelöschten Blog stehen. Den wollte ich mir gerade raussuchen und war zu spät. Nun hab ich obige Version gestern (eben erst gelesen) per mail geschickt bekommen (lieben Dank !). Das kann kein Zufall sein !!!
Tja, wie konnten wir nur alle groß werden und überleben ...
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Lily
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Freitag, 28. März 2008
Ist das so ?
Heute aufgeschnappt:
Nicht was Du bist, ist entscheidend sondern das, was Du andere von dir glauben machst !
Hm ... ich bin wie ich bin und hab keine Lust, anderen etwas vorzuspielen. Wieso muß ich bestimmten oberflächlichen Leuten eigentlich gefallen ? Sollen sie doch denken was sie wollen, was juckt das mich !
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Lily
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12:22
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Dienstag, 19. Februar 2008
Zimmer mit Aussicht
In diesen kalten Tagen mag ich's gerne warm. Wir haben hier elektrische Nachtspeicheröfen. Ich mag auch gerne nen heißen Kaffee, im Moment Tee trinken. Wir haben hier nen elektrischen Wasserkocher. Und ich mag Telefon und Internet haben, kein Thema. Fernsehen muß jetzt nicht unbedingt sein, aber auf meinen CD-Player würd ich ungern verzichten wollen. Alle diese Geräte hängen nun mal am Stromnetz. Und ohne Strom tut sich da halt nix.
Hier in der Region stehen auch schon ein paar dieser großen Windräder zur Stromgewinnung rum. Doch wenn ich so aus'm Fenster gucke hab ich wie heute bei guter Sicht die Wolken der Kühltürme vom AKW Grafenrheinfeld im Blick ...
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Lily
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18:46
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Freitag, 15. Februar 2008
Schlaflos
Gefangen in der Dunkelheit meiner Gedanken
wird jeder Tag zur endlosen Nacht.
Wie das Poem weiter geht ? Ich weiß es nicht. Eigentlich hab ich nämlich keinen Grund zur Grübelei. Und ich will mir das auch nicht einreden (lassen).
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Lily
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21:11
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Freitag, 8. Februar 2008
Nächtliche Schnitzeljagd
Ich träume gut und ich träume ruhig. In der Regel wach ich also nicht schweißgebadet auf, weil mich Alpträume plagen. Gut so. Und in der Regel kann ich mich auch kaum an meine Träume erinnern. Auch gut. Aber heute nacht war alles anders.
Im Traum saß ich mit ner Gruppe irgendwo beim Essen und ich hatte Schnitzel bestellt. Wie alle anderen. Nur meins war nicht ganz durch. Es war nicht blutig aber unter der goldbraun gebackenen Panade noch roh. So wie man's halt unter keinen Umständen essen mag. Also ließ ich es zurückgehen und man versicherte mir unter tausend Entschuldigungen, ich bekäme gleich ein anderes. Pustekuchen. Alle um mich herum hatten schon Nachtisch doch ich noch nicht mal mein Schnitzel.
Was will mir dieser Traum nur sagen ...
Es gibt ja für alles ein online-Lexikon. Auch für Träume. Hätte ich von Schnittlauch geträumt hieße das, dass ich an einer bislang belanglosen Sache Geschmack finden werde. Das Schlagwort "Schnitzel" sucht man leider vergebens. Da muss man schon ein bisschen tiefer im Lexikon wühlen und bei "Fleisch" schauen. Dort steht dann was von Sex und überflüssigen Pfunden. Aha. Rohes Fleisch im Konkreten drücke Leidenschaft aus oder auch den Wunsch danach. Soso. Dann scheinen wir der Sache wohl ein bisschen näher zu kommen, hm ? Aber warum mein Schnitzel im Traum so herrlich goldbraun paniert war weiß ich jetzt trotzdem nicht.
Vielleicht geht's aber auch gar nicht um das Fleisch und somit meinen Sex sondern darum, dass ich am Ende als einzigste kein olles Schnitzel hatte ? Ich sollte in Zukunft wohl besser von Schnittlauch träumen. Der läßt sich einfacher interpretieren und deuten ;-)
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Lily
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14:24
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Donnerstag, 7. Februar 2008
Hallo, kleiner Mann !
Du hast einen dummen Papa. Ich wiederhole jetzt hier nicht, was Deine Oma von ihrem vermutlich zukünftigen Ex-Schwiegersohn hält. Das ist nicht jugendfrei und Du bist ja erst 2 Jahre und 2 Monate alt. Aber Deinem Papa ist wirklich nicht zu helfen, wenn er sich Dich entgehen lassen will. Wie kann er nur sagen, er hätte sich das mit Dir ja ganz anders vorgestellt. Er, der Dich doch unbedingt haben wollte und Deiner Mama in der Schwangerschaft so vorbildlich zur Seite gestanden ist.
Vielleicht war auch das ein Problem zwischen Deinen Eltern, dass Deine Mama, auch wenn sie nur zu 50% arbeitet mehr verdient als Dein Papa. Das weiß ich nicht. Aber wenn Dein Papa eh nur zum Essen und Schlafen da war und nie alleine auf Dich aufpassen wollte ist es vielleicht doch besser, dass er mittlerweile bei Dir und Deiner Mama ausgezogen ist. Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Jetzt müssen wir halt mal schauen, dass wir die neue Wohnung von Deiner Mama und Dir demnächst auf Vordermann bringen. Die liegt dann günstigerweise genau zwischen der Arbeitsstelle Deiner Mama und ihren Eltern. Oma und Opa passen ja auch jetzt schon auf Dich auf und Du darfst bei ihnen schlafen wenn Deine Mama im Krankenhaus (Nachtschicht) arbeitet. Trotz einfacher Distanz von 40 km. Auch wenn Du das Autofahren ja liebst, die Hälfte der Strecke bringt dann allen doch ein bisschen mehr Zeit. Und wir hier, die bucklige Verwandtschaft Deiner Mama sind ja dann auch nicht mehr so weit weg :-)
Ich wünsche Dir, dass Dein Papa doch irgendwann merken wird, was ihm ohne Dich entgeht. Und bis dahin ist es sein Pech, Dich zu verpassen !
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Lily
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Sonntag, 25. November 2007
Zeit
Ich frag mich grad, wo die letzte Woche geblieben ist.
Meine Fresse, wie die Zeit vergeht !
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Lily
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Sonntag, 11. November 2007
optimistisch positiv
... oder einfach nur dumm und naiv ?
Alles wird besser !
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Lily
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Freitag, 9. November 2007
Gar nix

Bei Kerzenschein
nur bei Kerzenschein
ein Gläschen Rotwein
nur ein Gläschen Rotwein
und einfach mal an nix denken.
An gar nix ...
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Lily
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22:26
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Mittwoch, 12. September 2007
Is there anybody out there ???
Grad stand draussen ein fetter Mercedes mit Kennzeichen aus Baden-Württemberg. Ein Mann hat geklingelt und gemeint, er wäre von einer Malerfirma, ob wir denn nicht unser Häuschen verputzen lassen wollten. Ups. Liest der Mensch etwa hier heimlich mit, hört mich über das alte Häuschen und seinen zunehmenden Verfall jammern und denkt sich, da fahren wir jetzt einfach mal hin ? Bin ich so leicht zu lokalisieren ? Was erzähl ich hier eigentlich über mein "real life", das ich zumindestens in den ganzen Internetforen versuche, privat zu halten ? Fragen über Fragen.
Und es scheint anderen Bloggern doch ähnlich zu gehen: Blogs ziehen um, gibt es plötzlich nicht mehr oder sind nur noch via Passwort zu erreichen. Das ist wohl der Fluch in den unendlichen Weiten des www. Ein Schneeball kann mal eben schnell zur Lawine werden und eh man sich's versieht ist man doch nicht mehr ganz so privat, wie man es gerne wäre. Bin ich es hier noch ? Wer liest hier eigentlich mit ? Also zufällig, ohne von mir diese Adresse bekommen zu haben ?
Für wen, wieso, weshalb und warum blogge ich eigentlich ? Gute Frage. Nächste Frage. So richtig drüber nachgedacht hab ich im Grunde noch nie. Hm. Vielleicht um mir und allen zu beweisen, dass mein Leben doch nicht so langweilig und trostlos ist, wie es nach aussen hin scheint ? Oje, das klingt erbärmlich. Und das ist es nicht, mein "real life". Ehrlich nicht. Auch wenn nicht immer alles so läuft wie's laufen sollte. Hm. Ich denke, ich blogge in erster Linie für mich. Ich hör mich zwar nicht gerne reden aber les mich gerne schreiben. In Kürze und mit Würze. Oder so. Ein mailfreund nannte mein Geschreibsel irgendwann mal "sehr erfrischend". Jo, mit dem Gedanken kann ich leben. Und ich hoffe und wünsche, ihr da draussen auch. Wer auch immer ihr seid ;-)
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Lily
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Freitag, 15. Juni 2007
Nachdenkliches
Aus aktuellem Anlass noch ein paar nachdenkliche Worte bevor's in's Wochenende geht. Der Spruch hängt bei uns im Flur ...
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Lily
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