Ich träume gut und ich träume ruhig. In der Regel wach ich also nicht schweißgebadet auf, weil mich Alpträume plagen. Gut so. Und in der Regel kann ich mich auch kaum an meine Träume erinnern. Auch gut. Aber heute nacht war alles anders.
Im Traum saß ich mit ner Gruppe irgendwo beim Essen und ich hatte Schnitzel bestellt. Wie alle anderen. Nur meins war nicht ganz durch. Es war nicht blutig aber unter der goldbraun gebackenen Panade noch roh. So wie man's halt unter keinen Umständen essen mag. Also ließ ich es zurückgehen und man versicherte mir unter tausend Entschuldigungen, ich bekäme gleich ein anderes. Pustekuchen. Alle um mich herum hatten schon Nachtisch doch ich noch nicht mal mein Schnitzel.
Was will mir dieser Traum nur sagen ...
Es gibt ja für alles ein online-Lexikon. Auch für Träume. Hätte ich von Schnittlauch geträumt hieße das, dass ich an einer bislang belanglosen Sache Geschmack finden werde. Das Schlagwort "Schnitzel" sucht man leider vergebens. Da muss man schon ein bisschen tiefer im Lexikon wühlen und bei "Fleisch" schauen. Dort steht dann was von Sex und überflüssigen Pfunden. Aha. Rohes Fleisch im Konkreten drücke Leidenschaft aus oder auch den Wunsch danach. Soso. Dann scheinen wir der Sache wohl ein bisschen näher zu kommen, hm ? Aber warum mein Schnitzel im Traum so herrlich goldbraun paniert war weiß ich jetzt trotzdem nicht.
Vielleicht geht's aber auch gar nicht um das Fleisch und somit meinen Sex sondern darum, dass ich am Ende als einzigste kein olles Schnitzel hatte ? Ich sollte in Zukunft wohl besser von Schnittlauch träumen. Der läßt sich einfacher interpretieren und deuten ;-)
Freitag, 8. Februar 2008
Nächtliche Schnitzeljagd
Eingestellt von
Lily
um
14:24
Labels: Erlebnisse, Nachdenkliches
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1 Kommentare:
Vielleicht solles heißen: nimm nicht alles hin, sondern hau dem Koch mit dem Nudelholz eins hintern Detz!
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