Meine Cousine geht für gewöhnlich um kurz nach sieben in der Früh aus dem Haus, dem Ruf der Arbeit folgend. Heute morgen stand vor der Tür wie sie erzählte ein Päckchen. Aus Styropor. Komische Sache, denn der Absender war eine Besamungsanstalt. Nein, meine Cousine gedenkt nicht, schwanger zu werden. Und selbst wenn hat sie einen Mann, der ihr da überaus behilflich sein könnte. Bei näherer Betrachtung sah sie dann, dass die Adresse überhaupt nicht stimmte. Das einzige, was richtig war, war die Straße. Eine solche mit dem selben Namen gibt es auch zwei Dörfer weiter. Ist hier auf'm Land meistens so, dass das dazwischenliegende Dorf namensgebend für die Hauptstrassen der umliegenden Orte ist. Und zwei Dörfer weiter wartete jemand ganz dringend auf besagtes Päckchen aus der Besamungsanstalt. Ein Schweinezüchter ...
Da hat der nächtliche Kurierbote wohl völligst gepennt. Falscher Ort, falscher Name und sogar die falsche Hausnummer. Und dass man Spermien, auch wenn sie von Eber stammen einfach so vor der Haustüre abstellen darf ohne sich die Ausgabe quittieren zu lassen ist mir auch neu. Auf alle Fälle kann meine Cousine jetzt darüber lachen. Heute morgen war sie ja schon ein bisschen irritiert ...
Dienstag, 15. Juli 2008
Sachen gibt's
Eingestellt von
Lily
um
20:11
Labels: Erlebnisse, Landleben
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2 Kommentare:
klasse:-)
zeigt aber auch, dass die post saumässig schlampen tut (manchmal)
lieben gruss,
jörg
Manno und die Sau wartet schon sehnlichst auf die kleinen Flitzermänner!
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