Ich saß in den letzten Tagen, sofern es meine Zeit zuliess, viel am Fenster. Des Lichts wegen. Natürlich nicht wegen der Heizung ;-) Und so nebenbei hab ich ein paar Weihnachtsgeschenke ge..., na sagen wir gebastelt.
Drüben auf der Baustelle ist vor ein paar Wochen der große Endspurt eingeläutet worden, die Nachbarn wollen nämlich noch vor den Feiertagen eingezogen sein. Heisst, in der Einfahrt und auf der Straße stapeln sich die Klein-LKW diverser Handwerkerbetriebe: Gärtner, Elektriker, Schreiner, Spengler etc. pp. Ich konnte mich gar nicht dagegen wehren, sobald ich ne Tür zuschlagen hörte, aus dem Fenster zu sehen. Der Schornstein raucht, heisst die Arbeiter dürfen drinnen in der Wärme werkeln. Alle, mit Ausnahme der Gärtner, die bei diesem Siffwetter noch draußen zu tun haben. Büsche pflanzen, Randsteine setzen und derlei Kram. Denen gilt auch Väterchens ganze Solidarität. Nein, er hat ihnen keinen Glühwein oder warme Suppe gereicht. Aber ich hab mitbekommen, wie er den beiden Arbeitern zwei Bier gegeben hat. Väterchen hat viele viele Jahre bei Wind und Wetter als Plakatierer draussen gearbeitet, der weiß, wie das so ist.
Freitag, 19. Dezember 2008
Vor meinem Fenster, an meinem Fenster
Eingestellt von
Lily
um
12:43
Labels: Beobachtungen
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1 Kommentare:
Scheint so, als ob die neuen Nachbarn die Kohle lang haben. Ich meine, wenn sie alles von Firmen machen lassen (können)?!
Schön für sie, bei uns heißt-Ärmel hochkrempeln!
Falls wir uns nicht mehr "sehen"-hab ein paar schöne, ruhige Weihnachtsstunden, Lily!
Bis denne, Sylke
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