Mittwoch, 28. Mai 2008

Servus, Grüezi und Hallo

Oder Grüß Gott. Das sagt man so hier in den nördlichsten Ausläufern Bayerns zur Begrüßung. Ich erwidere dann meistens "wenn ich ihn sehe". Also bei Leuten, von denen ich ausgehe, dass die diesen Spaß überhaupt verstehen. Passiere ich die fränkische Landesgrenze in jede andere als in südliche Richtung leg ich das "Grüß Gott" auch schnell ab. In der Regel grüße ich sowieso mit einem freundlichen "Hallo". Das ist ungezwungen, das ist für Freund und Feind verständlich, das ist generationenübergreifend. Auch wenn ich mal eine von den 500 Seelen, die mir hier im Dorf über den Weg laufen kann gar nicht kenne. Bei den Kiddies bin ich mir nicht immer in Klaren, wohin ich die stecken muss. Also herkunftsmäßig. Heute ist so einer draußen an mir vorbeigelaufen. Keine Ahnung, wer das war. Er hat gegrüßt. Mit einem freundlichen "Grüß Gott". Und er hat mich gesiezt. Da fühl ich mich ja doch was alt. Aber ich wollt nun nicht das, was ihm seine Eltern sicher in mühevoller Kleinstarbeit beigebracht haben zunichte machen. Manch anderer wäre wort- und blicklos an mir vorbei ...

2 Kommentare:

minal_mono hat gesagt…

Schwester-so richtig übel wirds erst, wenn kleine Kinder für dich in der Sraba aufstehen.
Obwohl, dieser Kelch wird wohl an dir vorübergehen, zwecks Nichtbenutzung von örtlichem Nahverkehr.

minal_mono hat gesagt…

Straba natürlich, äks ich werde alt!