Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen. Nun hab ich ja keine Kinder. Aber Eltern. Und Väterchen ist derzeit unser großes Sorgen"Kind". Mal wieder. Wir haben ihn heute in eine Diabetes-Klinik etwa 100 km von hier entfernt gebracht.
Der Hausarzt wollte Väterchen mitsamt seinem geschwollenen Fuß schon letzte Woche dorthin überweisen. Eben auch, weil er nun mal kein Spezialist ist. Auch die noch hinzugezogene Diabetologin (was es nicht alles für Fachärzte gibt) tendierte am Montag zur Klinik. Doch mein Väterchen kann sowas von stur sein !!! Heute hatte er Einsicht. Rechtzeitig !
Die vermeintlichen Durchblutungsstörungen entpuppten sich bei den Spezialisten nämlich doch als eine bakterielle Entzündung, die mit Antibiotika in den Griff zu bekommen ist. Die Knochen sind noch nicht befallen. Zum Glück, sonst würde Amputation drohen. Die größte Angst eines jeden Diabetikers ...
Donnerstag, 8. Mai 2008
Ein erneuter Warnschuß
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3 Kommentare:
gerade bei diabetikern ist mit sowas nicht zu spassen. gut, dass dein vater das noch eingesehen hat. vielleicht sollte er das nächste mal doch n bissl eher was machen.
Väterchen weiß, dass er auf seine Füße aufzupassen hat. Und die werden auch immer von Mütterchen gepflegt und inspiziert. Der Mann ist nun mal stur. War wohl auch ne Kopfsache und die Angst, so "weit" weg zu müssen. Denn die Angst vor Amputation hätte ihn ja eigentlich früher zum Arzt treiben müssen. Versteh einer die Männer ;-)
Ja, ja die starrköpfigen alten Herren...
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