Mittwoch, 5. März 2008

Da bin ich einmal in Berlin ...

... schon geht daheim im Dorf der Punk ab !

Brüderchen ist am Sonntag in den Gemeinderat gewählt worden. Damit konnte man rechnen, stand er doch auf der Wahlliste an Position zwei. Womit allerdings nie und nimmer zu rechnen war: Brüderchen bekam die meisten Stimmen und ist somit ab 1. Mai offiziell für die nächsten sechs Jahre Ortssprecher. Der "Job", den eigentlich derjenige haben wollte, der bisher zweiter Mann war und auf Listenplatz Nummer eins stand. Doch der hat's erst gar nicht wieder in den Gemeinderat gepackt. Mal schauen, ob wir nun auf die Schnelle eine Hecke zu den Nachbarn unterhalb hochziehen müssen. Dort wohnt der nämlich ;-)

Es herrscht hier im Ort einfach eine komische Vereinsmeierei und das ist bei nicht mal 500 Seelen "tödlich". Aber da will ich nun nicht näher eingehen, sonst würde ich ja morgen noch hier sitzen und tippen. Erklärtes Ziel von Brüderchen ist es, diese ganzen Intrigen- und Machtspielchen in den nächsten Jahren einzudämmen. Wenigstens ein bisschen. Ich drück ihm die Daumen und werde ihn soweit es in meiner bescheidenen Macht steht dabei unterstützen. Kein Thema.

Mütterchen ist immer noch aufgedreht und stand die letzten Tage unter Strom. Sonntagabend "Wahlparty", Montagabend die Hütte voll weil die Musiker zum Ständchen aufgespielt haben. Ich bin nun nicht traurig, das nicht miterlebt zu haben. Berlin war mal wieder richtig schön. Das Wetter war's zwar nicht aber deswegen bin ich ja nun auch nicht da gewesen !

3 Kommentare:

minal_mono hat gesagt…

Wau-Lilys Brosser vor President!*Fahnenschwenk*

Anonym hat gesagt…

glückwunsch an deinen bruder und viel erfolg bei seinen zielen!

Lily hat gesagt…

Er scheint's gelassen zu nehmen. Noch. Ich wünsche ihm, dass das die nächsten 6 Jahre so bleibt !

Was diese Wahl gezeigt hat: man darf sich nie zu sicher sein, zu gewinnen. Geht man schnell mal baden wir der Herr Nachbar.

Und man kann zwar nicht mit bestimmten Leuten gewinnen aber eben ohne deren Unterstützung im Hintergrund geht's wohl auch nicht ...

Hey, wir sind hier auf'm Dorf. Unterste Kommunalebene. Wie muss das erst im Großen laufen !